Motivation

Motivation

  • Erlebnis,  Motivation,  Tierfotografie

    Frühlingserwachen

    Küstenseeschwalbe – Sterna paradisaea

    Es scheint lange her das wieder etwas positives zu berichten war. Pandemie und Krieg haben die letzten Monate geprägt und so die Kälte des Winters auch in unsere Seele getragen. Die Natur ist davon allerdings nicht betroffen, sie folgt nur ihrem eigenem Rhythmus. So bringt sie uns mit der Rückkehr des Frühling auch wieder etwas Schönes. Sie bringt uns neues Leben ob im Garten oder in der Vogelkolonie.

    Säbelschnäbler – Recurvirostra avosetta

    Ob Sie damit auch Despoten zur Raison bringen zu vermag, ist zwar zweifelhaft. Aber mir gibt Sie trotzdem Hoffnung, das nach dem dunklen und kalten Winter auch wieder ein Neuanfang und Hoffnung auf eine bessere Welt besteht. Soweit meine bescheidenen Ansichten und nun noch ein paar Fotos, die ich am Wochenende an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins machen konnte.

  • Erlebnis,  Gartenstudio,  Motivation,  Naturfotografie

    Wunderbar – ein besonderes Erlebnis

    Heute Morgen haben wir ein besonderes Erlebnis von unserem Wohnzimmer aus beobachten können. Zum zweiten Mal ließ sich der Eisvogel auf unserem Pflaumenbaum nieder und stürzte sich von diesem in unserem Teich. Und dieses Mal hatte er Erfolg und kam mit einem ca. 4cm langen Stichling wieder an die Oberfläche. Nachdem er diesen mundgerecht gegriffen hatte, flog er wieder ab. Ich hoffe, sehr das der Jagderfolg ihn zum Wiederkommen anregt und ich bald auch ein paar Bilder liefern kann. Mein lang gehegter Wunsch von Eisvogel-Bildern vom eigenen Teich ist nahe und mein Ehrgeiz geweckt.

  • Motivation,  Naturfotografie,  Tierfotografie

    Endlich oder Hartnäckigkeit zahlt sich aus…

    Bartmeise - Panurus biarmicus

    Nach mehr als zwei Jahren, in denen ich immer wieder ein nahegelegenes Feuchtgebiet besucht habe und die Bartmeisen gesucht und meist nur gehört habe, war ich endlich erfolgreich.

    Ein ganzer Schwarm dieser circa spatzengroßen Vögel bewegten sich am Rand des Schilffgürtels entlang und zeigte sich zeitweise auch sehr kooperativ. Und die Bedingungen waren ideal, sonnig, kalt und einigermaßen windstill. So entstanden schon einmal ein paar brauchbare Aufnahmen.

    Bartmeise - Panurus biarmicus

    Wie immer gibt es noch weitere Wünsche, um die Bilder zu verbessern. Das Licht war gerade gegen Ende recht hart, der Hintergrund nicht immer ideal und ein paar Reif-Kristalle auf den Halmen wären auch nicht schlecht. Auch Flugaufnahmen fehlen noch…Ich werde also dranbleiben.

    Noch ein paar weitere Bilder gibts es in der Galerie.

  • Motivation,  Postkarte,  Tierfotografie

    Rückkehr zur Insel

    Basstölpel – Morus bassanus

    Ein paar Tage Helgoland helfen einfach durch jedes Motivationstief und so war es auch dieses Jahr wieder. Nur die Weitwinkelbrennweite vergesse ich als Naturfotograf der an scheue Tiere gewöhnt ist immer wieder. Da liege also immer noch Bilder vor mir, die ich noch nicht gemacht habe. Auch so möchte ich keineswegs behaupten auch nur annähernd eine vollständige Bilddokumentation der Insel wiederzugeben. Aber es sind wieder ein paar Bilder hinzugekommen, die mir noch in der Sammlung felhten, aber seht selbst. Hier ist der Link zur Galerie.

  • Motivation,  Naturfotografie,  Tierfotografie

    Winterprojekt Bartmeise

    Diesen Winter habe ich mir vorgenommen endlich mal Bartmeisen zu fotografieren. Sie verbringen ihr Leben in großen Schilfgebieten und kommen in begrenzter Anzahl in einem Naturschutzgebiet in der Nähe vor.

    Leider ist das Schilfgebiet sehr groß und die Bartmeise nur etwas größer als eine Kohlmeise. Trotz bisher ca. 10 Exkursionen ins Gebiet mit mehr oder weniger Beobachtungszeit ist es mir bisher nicht gelungen sie sehenswert in Szene zu setzen. Ich kann sie regelmäßig rufen hören, aber zu sehen habe ich sie bisher nur einmal bekommen. Leider hat da das Licht nicht mitgespielt, Fotografen-Schicksal. Und so werde ich es wohl noch öfter versuchen müssen. Bis dahin gibt es erst einmal die „falsche Schilfmeise“, denn auch Blaumeisen bedienen sich im Winter am Schilf.

    Blaumeise – Cyanistes caeruleus
  • Motivation,  Naturfotografie,  Tierfotografie

    Postkarte von der Kolonie

    Hallo, wie versprochen gibt es wieder Futter für das Auge. Ich habe das Wochenende ein wenig Zeit mit einer Kolonie Küstenseeschwalben verbringen dürfen. Das bedeutete Aktion ohne Ende…

    Küstenseeschwalbe – Sterna paradisaea

     

    So entstanden zahlreiche Fotos dieser kleinen Flugkünstler, die den Sommer bei uns verbringen, um hier zu brüten und die Kleinen aufzuziehen. Im Winter geht es dann zurück an die Eisgrenze der Antarktis. So legen sie die längste Strecke aller Zugvögel zurück. Beeindruckend …

    Küstenseeschwalbe – Sterna paradisaea

    Mehr Bilder gibt es in der Galerie.

  • Motivation,  Tierfotografie

    Kurze Bücherrezension für trübe Tage

    Heute regnet und stürmt es in Norddeutschland, es ist grau und es dunkel. Selbst moderne DSLRs mit Myriaden von Pixeln und einer Empfindlichkeit von zigtausend ISO haben da Schwierigkeiten interessante Bilder zu gestalten. Daher wollte ich euch ein paar Bücher wärmstens ans Herz legen, die zwar kein Ersatz für die Praxis im Feld sind, aber doch interessante Impulse und Ideen liefern können.

    Wildlife-Fotografie - Uwe Skrzypczak  blog-1024-22-februar-2017Natur und Tiere fotografieren - M. Botzek, K. Richter

    • Wildlife Fotografie von Christoph F. Robiller, dpunkt.verlag, 2016
    • Wildlife-Fotografie von Uwe Skrzypczak, dpunkt.verlag, 2009
    • Natur und Tiere fotografieren von Markus Botzek und Karola Richter, Galileo Design, 2012

    Die drei Bücher unterscheiden sich trotz der ähnlichen Titel in der Herangehensweise zum Teil stark, so berichtet Skrzypczak in seinem Buch über seine langjährigen Erfahrungen bei der Tierfotografie in Ostafrika während Botzek und Richter ihr Buch in kleine Ausflüge sortiert haben, bei denen sie verschiedene Aspekte der Naturfotografie (also auch Makro und Landschaftsfotografie) beschreiben. Natürlich gibt es auch Ähnlichkeiten, so gehen alle Autoren ausführlich auf die grundlegenden Techniken der Fotografie (von Belichtung bis Bildgestaltung) ein, zusätzlich stellen Skrzypczak und Robiller auch noch einen Überblick über die aktuelle Fototechnik und ihre Relevanz für die Naturfotografie dar. Alle Autoren geben in ihren Büchern auch Hinweise für lohnende Orte für die Tier- und Naturfotografie. Dabei handelt es sich bei den beschriebenen Regionen bei Skrzypczak um Orte in Ostafrika, während Robiller Plätze in Deutschland und Nordeuropa empfiehlt. Botzek und Richter beschreiben anhand von Beispielen aus der näheren Umgebung der Autoren eher eine Herangehensweise sich interessante Orte selbstständig zu erschliessen als bekannte Hotspots aufzulisten.

    Jedes Buch für sich ist lohnenswert und gut geschrieben. Sie bieten sich jedoch für unterschiedliche Geschmäcker an. Wer schon lange von Afrika träumt findet in Uwe Skrzypzak’s Buch viele hilfreiche Hinweise, um aus der zeitlich begrenzten Erfahrung einer Wildtier-Safari das Beste herausholen zu können. Botzek und Richter beschäftigen sich neben der Tierfotografie auch mit den vielen anderen Möglichkeiten der Naturfotografie und verstehen es sehr gut Hilfestellungen für die tägliche Fotografie in der Heimat zu geben. Zusätzlich beleuchten Sie in jedem Kapitel auch interessante Aspekte fotografischer Techniken bzw. des Umfelds der Fotografie, die in den anderen Büchern teilweise etwas zu kurz kommen. Robiller legt in seinem Buch sehr ausführlich und verständlich, den aktuellen Stand der Technik und auch der zur Verfügung stehenden Techniken dar. So beschäftigt er sich auch mit den Möglichkeiten der Tarnung und gibt sogar einen kurze Anleitung zum Bau eines Schwimmverstecks. In den anschließenden Kapiteln beschreibt er seine persönlichen Erfahrungen an zahlreichen deutschen und nordeuropäischen Fotozielen.

    Viel Spass beim Lesen.

     

  • Motivation,  Naturfotografie

    Es erfordert viel, viel Geduld

    Ich muss zugeben, ich hatte mir das ganze Unterfangen etwas einfacher vorgestellt. Leider bin ich noch immer weit von den visualisierten Bildern entfernt, genau genommen, noch so weit wie am Anfang. Grumph.

    Ich war nun seit Beginn des Projekts im Schnitt einmal pro Woche für 3-4 Stunden am Stück im Tarnzelt. Eben noch gerade soviel, wie ich meiner Familie zumuten kann. Und dennoch bin ich immer noch in der Lernphase. Erst beim letzten Versuch habe ich erkannt, dass mein Tarnzelt mir nur einen zu kleinen Blickausschnitt gewährt und ich deshalb immer wieder interessante Situationen verpasse. Zusätzlich musste ich feststellen, dass es richtig gut nur klappen kann, wenn der Wind ungefähr aus meinem Rücken kommt. Das hat zwei Gründe, erstens stellt der Adler sich beim Rütteln in den Wind, damit er nach dem Tauchgang wieder in den Wind starten kann. Also kriegt man nur so frontale Shots. Zweitens und vielleicht noch wichtiger; nur bei dieser Windrichtung kommt er nah genug an mich heran, weil dann das Wasser vor mir in der Windabdeckung liegt und besonders gut einsehbar ist. Man lernt nie aus und ich bin sicher beim nächsten Versuch werde ich noch weitere wichtige Erfahrungen machen. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es  noch dieses Jahr zumindest mit einem guten Bild klappt.

    Bis dahin sind hier drei Bilder, die „OK“ sind…

     

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