Tierfotografie

Tierfotografie

  • Reise,  Tarnung,  Tierfotografie

    Vier Nächte im Zelt

    Versteckter Hahn
    Auerhahn – Tetrao urogallus

    In der vergangenen Woche bin ich nach Norwegen gereist, um Bilder der Balz von Birk- und Auerhuhn zu machen. Ich bin dazu in die Dovrefjell-Region gereist und hatte die Möglichkeit vier Nächte in Tarnzelten zu verbringen, um die früh morgendliche Balz zu beobachten und zu fotografieren. Die Temperaturen waren um Ostern so angestiegen, dass der Schnee leider schon nahezu komplett weggeschmolzen war. Immerhin waren die Nächte dadurch auch nicht mehr allzu tief, auch wenn morgens auf den Pfützen immer noch eine dünne Eisschicht war.

    Kontrahenten
    Birkhuhn – Lyrurus tetrix

    Die ersten beiden Nächte verbrachte ich in einem Moorgebiet. Hier konnte ich die Birkhuhn-Balz beobachten. Noch bei vollständiger Dunkelheit (gegen 04:00 Uhr) waren die Rufe der Hähne in unmittelbarer Nähe des Zelts zu hören. Da war an Schlaf natürlich noch nicht zu denken, auch wenn in Ermangelung von Licht noch keine Fotografie möglich war. Man sah auch mit blossem Auge auch nur die weißen Federn der Hähne durch die Landschaft huschen. Die Hähne haben im Balzgebiet ihre Gebiete abgesteckt, die sich gegen die Nachbarn verteidigen.

    Auseinandersetzung
    Birkhuhn – Lyrurus tetrix

    Die Action zieht sich in unterschiedlicher Intensität bis ca. 07:30 Uhr, dann verschwinden wie auch ein geheimes Kommando plötzlich alle Vögel im naheliegenden Wald. Gegen 09:00 Uhr wurde ich dann von Johan von Musk ox Safari abgeholt und ich würde mit einem herrlichen Frühstück versorgt.

    Geist des Waldes
    Auerhahn – Tetrao urogallus

    Noch deutlich schwieriger stellte sich die Beobachtung und Fotografie des Auerhahn dar. In einem naturnahen Mischwald war zu diesem Zweck ein geräumiges Zelt aufgebaut. Auch dieses Zelt bezog ich noch deutlich vor Sonnenuntergang und noch in der Dämmerung konnte man die typischen Klickgeräusche von mindestens zwei Hähnen in der Umgebung hören. Dann war während der Nacht erst mal wieder Ruhe. Erst im Morgengrauen wurde ich von den Rufe wieder geweckt. Natürlich war das Licht im Wald noch spärlicher und so blieb mir zunächst nur die Beobachtung. Leider blieb der Hahn der Hütte gegenüber sehr misstrauisch und näherte sich insbesondere bei zunehmendem Licht nie dichter an. Nichts desto trotz ein beeindruckendes Naturerlebnis.

    Mehr Bilder gibt es in der Galerie.

  • Motivation,  Postkarte,  Tierfotografie

    Rückkehr zur Insel

    Basstölpel – Morus bassanus

    Ein paar Tage Helgoland helfen einfach durch jedes Motivationstief und so war es auch dieses Jahr wieder. Nur die Weitwinkelbrennweite vergesse ich als Naturfotograf der an scheue Tiere gewöhnt ist immer wieder. Da liege also immer noch Bilder vor mir, die ich noch nicht gemacht habe. Auch so möchte ich keineswegs behaupten auch nur annähernd eine vollständige Bilddokumentation der Insel wiederzugeben. Aber es sind wieder ein paar Bilder hinzugekommen, die mir noch in der Sammlung felhten, aber seht selbst. Hier ist der Link zur Galerie.

  • Naturfotografie,  Postkarte,  Tierfotografie

    Zur Zeit sehr beschäftigt…

    Feldhase – Lepus europaeus

    …nicht nur beim Eier verstecken. Der Höhepunkt der Brautwerbung ist zwar schon vergangen, aber hin und wieder sieht man sie noch über die Felder hetzen.

    Frohe Ostern.

  • Naturfotografie,  Postkarte,  Tierfotografie

    Frisches aus dem Felde

    Jagdfasan – Phasianus colchicus

    Diese Fasan am Wegesrand ist ein erstes Foto im April von hoffentlich vielen Weiteren. Ich hoffe euch in Kürze noch mehr frische Bilder präsentieren zu können, da ich kurz vor Ostern wieder ein paar Tage auf Helgoland sein werde….

  • Motivation,  Naturfotografie,  Tierfotografie

    Winterprojekt Bartmeise

    Diesen Winter habe ich mir vorgenommen endlich mal Bartmeisen zu fotografieren. Sie verbringen ihr Leben in großen Schilfgebieten und kommen in begrenzter Anzahl in einem Naturschutzgebiet in der Nähe vor.

    Leider ist das Schilfgebiet sehr groß und die Bartmeise nur etwas größer als eine Kohlmeise. Trotz bisher ca. 10 Exkursionen ins Gebiet mit mehr oder weniger Beobachtungszeit ist es mir bisher nicht gelungen sie sehenswert in Szene zu setzen. Ich kann sie regelmäßig rufen hören, aber zu sehen habe ich sie bisher nur einmal bekommen. Leider hat da das Licht nicht mitgespielt, Fotografen-Schicksal. Und so werde ich es wohl noch öfter versuchen müssen. Bis dahin gibt es erst einmal die „falsche Schilfmeise“, denn auch Blaumeisen bedienen sich im Winter am Schilf.

    Blaumeise – Cyanistes caeruleus
  • Reise,  Tierfotografie

    Aufstieg zu Gams, Murmeltier und Steinbock

    Berchtesgadener Alpen

    Vor ein paar Tagen bin ich aus Oberbayern zurückgekehrt, dort habe ich als norddeutscher Flachländer die ersten Erfahrungen mit dem Hochgebirge gemacht. Ich hatte bei Christoph Ruisz einen Workshop zur Fotografie von den oben genannten Bergbewohnern gebucht. Der Workshop sollte über drei Tage gehen und zwei Übernachtungen auf einer Alpenhütte beinhalten. Am ersten Tag sollte es also erstmal hoch auf den Berg gehen. Etwas naiv stand ich also mit einem ca. 20kg schwerem Rucksack mit Fotoausrüstung und dem nötigsten Kleidungsstücken auf einem Wanderparkplatz auf ca. 1100m Höhe. Insgesamt waren wir fünf Personen (zwei weitere Teilnehmer und der Bergführer und Biologe Toni Wegscheider komplettierten unsere Gruppe) und wie sich schnell zeigen sollte, war ich der einzige ohne Erfahrungen am Berg. Zunächst ging es noch einigermaßen moderat über eine Baustrasse hinauf. Doch schnell rächte sich mein schwerer Rucksack und meine jämmerliche Kondition. Doch irgendwann waren wir dann oben und bogen zu unserer ersten Fotolocation. Hier fanden wir eine kleine Familie Murmeltiere vor, die in einer schönen Bergwiese ihre Heimat gefunden hatten. Also raus mit der Kamera und schon entstanden die ersten Bilder dieser Nager. Leider wurden die Murmeltiere nach kurzer Zeit von einem frei laufenden Hund gestört und verschwanden in ihren Erdlöchern.

     

    Murmeltier – Marmota

    Von hier war es jedoch nicht mehr weit bis zu unserer Hütte und eine kleine Pause auf dem gemütlichen Zimmer hatte ich auch wirklich nötig. Im Anschluss ging es noch etwas höher auf den Berg zu einer kleinen Gruppe Gämse. Dafür war eine mittelgradige Kletterpartie notwendig, zumindest für meine Verhältnisse. Insbesondere der folgende Abstieg war bei schwindender Kraft und Konzentration nur bei ganz niedriger Geschwindigkeit ungefährlich. Aber diese ersten Eindrücke des Hochgebirges waren schon sehr interessant.

     

    Sterne über den Berchtesgadener Alpen

    Doch es sollte noch besser kommen… Am nächsten Morgen ging es früh auf den nächsten Berg auf circa 2200m. Wiedererwartend ging es am heutigen Tag jedoch schon deutlich besser mit der Kondition. Und oben angekommen wurden wir schon von zwei Steinböcken empfangen zu denen sich im Laufe der nächsten Stunden noch weitere von diesen beeindruckenden Tieren gesellten. So entstanden hier auch einige interessante Fotos dieser Hochgebirgsbewohner. Als das Licht gegen Mittag sehr hart wurde, traten wir den Rückweg an. Auf der Hütte erwartete uns dann auch schon ein leckeres Mittagessen. Nach einer kleinen Erholungspause verließen wir am Nachmittag erneut die Hütte auf dem Weg zu den Gämsen. Und nach einem langsamen Beginn mit wenig Aktion, bot sich uns noch ein einmaliges Naturerlebnis als eine Gruppe Gämse im gestreckten Galopp den Berg hoch jagten. Das gab einen guten Eindruck von den Kletterfähigkeiten der Tiere. Atemberaubend…

     

    Gams – Rupicapra rupicapra

    Am nächsten Morgen war es schon an der Zeit für den Heimweg. Nach einem stärkenden Frühstück ging es hinab zum Ausgangspunkt, nicht ohne unterwegs noch ausgiebige Fotostopps bei den Murmeltieren zu machen. Insgesamt ein sehr gelungener Trip mit Christoph und Toni, den ich nur weiterempfehlen kann. Auch der erwartete Muskelkater hielt sich in Grenzen.

    Die Bilder der drei Tage findet ihr in der Galerie.

  • Naturfotografie,  Postkarte,  Reise,  Tierfotografie

    Postkarte aus dem Berchtesgadener Land

    Eine erste Annäherung ans Hochgebirge… Mehr dazu in ein paar Tagen oder schon mal in Form einiger Bilder in der Galerie.

    Gams – Rupicapra rupicapra

  • Motivation,  Naturfotografie,  Tierfotografie

    Postkarte von der Kolonie

    Hallo, wie versprochen gibt es wieder Futter für das Auge. Ich habe das Wochenende ein wenig Zeit mit einer Kolonie Küstenseeschwalben verbringen dürfen. Das bedeutete Aktion ohne Ende…

    Küstenseeschwalbe – Sterna paradisaea

     

    So entstanden zahlreiche Fotos dieser kleinen Flugkünstler, die den Sommer bei uns verbringen, um hier zu brüten und die Kleinen aufzuziehen. Im Winter geht es dann zurück an die Eisgrenze der Antarktis. So legen sie die längste Strecke aller Zugvögel zurück. Beeindruckend …

    Küstenseeschwalbe – Sterna paradisaea

    Mehr Bilder gibt es in der Galerie.

  • Naturfotografie,  Reise,  Tierfotografie

    Fotoauszeit in den Bergen der Sierra Morena

    Zum zweiten Mal habe ich ein paar Tage zum Fotografieren in der Sierra Morena verbracht. Ich hatte mich dafür in ein paar Fotoverstecken von Augustin Perez Amil und seiner Firma Alpasin eingebucht. Er bietet eine Vielzahl von Verstecken an, vor allem für die dort vorkommenden Greifvögel und dabei gibt es eine Menge. Viele der Verstecke funktionieren sehr zuverlässig, jedoch der spanische Kaiseradler gewährte mir erneut keine Audienz. Als kleine Entschädigung zeigten sich die Blauelstern sehr kooperativ. Neben den Vögeln hat mich auch die Landschaft schwer beeindruckt. Viele Bauern lassen ihr Vieh hier in einer besonderen Form der Kulturlandschaft grasen, der Dehesa. Es handelt sich dabei um Wildwiesen in die mehr oder weniger regelmäßig Bäume (vor allem Eichen) eingesprenkelt sind, mit dem positiven Nebeneffekt, dass die Eicheln noch die Schweine im Herbst ernähren. So haben sich vielerorts sehr abwechslungsreiche und damit auch artenreiche Biotope gebildet, die den hiesigen Bauern vielleicht auch zum Vorbild gereichen könnten.

    Blauelster – Cyanopica cyanus

    Nun aber zurück zum Thema, meine fotografische Ausbeute umfasste diesmal eher die kleineren (Greif-)Vögel. So hatte ich ein besonderes Augenmerk auf den Wiedehopf geworfen, der in Norddeutschland nicht beheimatet ist. Auch Turmfalke und Steinkauz kommen in Deutschland vor, jedoch war die Gelegenheit hier zu gut, um sie ungenutzt zu lassen. Ganz konnte ich dann aber doch nicht von den Adlern lassen und so verbrachte ich auch noch einen Nachmittag beim Steinadler. Einige dieser Bilder waren so gut, dass ich sie in mein Portfolio aufgenommen habe und ich hoffe, dass sie auch euch gefallen.

  • Postkarte,  Reise,  Tierfotografie

    Postkarte aus der Sierra Morena

    Ich hab wieder im Rahmen des Familienurlaubs ein paar Tage frei bekommen zur Fotografie. Hier sind erste Eindrücke aus den Fotohides in der Sierra Morena, Andalusien. Diese und weitere Bilder habe ich in der Galerie aus Spanien für euch eingefügt. Einen ausführlicherer Bericht folgt in Kürze.

     

    Blauelster – Cyanopica cyanus

    Turmfalke – Falco tinnunculus

    Wiedehopf – Upupa epops

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