• Motivation,  Naturfotografie,  Tierfotografie

    Postkarte von der Kolonie

    Hallo, wie versprochen gibt es wieder Futter für das Auge. Ich habe das Wochenende ein wenig Zeit mit einer Kolonie Küstenseeschwalben verbringen dürfen. Das bedeutete Aktion ohne Ende…

    Küstenseeschwalbe – Sterna paradisaea

     

    So entstanden zahlreiche Fotos dieser kleinen Flugkünstler, die den Sommer bei uns verbringen, um hier zu brüten und die Kleinen aufzuziehen. Im Winter geht es dann zurück an die Eisgrenze der Antarktis. So legen sie die längste Strecke aller Zugvögel zurück. Beeindruckend …

    Küstenseeschwalbe – Sterna paradisaea

    Mehr Bilder gibt es in der Galerie.

  • Naturfotografie,  Reise,  Tierfotografie

    Vorfreude auf ein Überbleibsel der letzten Eiszeit

    Langsam steigt die Vorfreude auf meine nächste Exkursion, welche mich in den Dovrefjell-Nationalpark in Norwegen führen wird. In ziemlich genau einem Monat werde mich auf den Weg gen Norden machen, um an einer geführten Tour in die karge Hochebene teilzunehmen. Ziel sind zottelige Wesen, das mit den Ziegen verwandt ist. Es ist allerdings deutlich größer (Schulterhöhe ca. 1,5m) und schwerer (bis zu 400kg).

    Der Mochusochse steht im Zentrum meiner Reise und ich hoffe einige der imposanten Tiere, die Anfang des letzten Jahrhunderts im Dovrefjell wieder angesiedelt worden, zu sehen und natürlich auch zu fotografieren. Hier findet sich eine stabile Population von etwas 400 Tieren, die in Familienverbänden leben. Etwas Vorsicht ist dabei geboten, denn die gemächlichen Tiere können auch anders. Kommt man ihnen zu nahe oder fühlen sie sich bedroht, beschleunigen sie auf kurze Strecke auf bis zu 60km/h. Also wird eine lange Linse benötigt für befriedigende Bilder. Es wird auch etwas Kondition erfordern mit schwerem Fotorucksack querfeldein durch die hügelige Landschaft zu wandern, noch dazu kann im September der erste Schnee fallen. Insgeheim hoffe ich sogar auf etwas Schnee, gibt es dann doch einmalige Bilder von den Paarhufern.

    Doch der Park hält neben landschaftlicher Schönheit auch noch weitere tierische Bewohner bereit. Unter anderen findet sich eine kleine Population von Polarfüchsen (erfordert viel Glück!), sowie eine stattliche Anzahl an wilden Rentieren im Gebiet. Von gefiederter Seite hoffe ich auf Schneehühner und Sperbereule. Wenn die Zeit es erlaubt werde ich auch die Augen nach Elchen offen halten.

    Natürlich werde ich euch einen ausführlichen Bericht liefern, hoffentlich mit gutem Bildmaterial…

  • Motivation,  Tierfotografie

    Kurze Bücherrezension für trübe Tage

    Heute regnet und stürmt es in Norddeutschland, es ist grau und es dunkel. Selbst moderne DSLRs mit Myriaden von Pixeln und einer Empfindlichkeit von zigtausend ISO haben da Schwierigkeiten interessante Bilder zu gestalten. Daher wollte ich euch ein paar Bücher wärmstens ans Herz legen, die zwar kein Ersatz für die Praxis im Feld sind, aber doch interessante Impulse und Ideen liefern können.

    Wildlife-Fotografie - Uwe Skrzypczak  blog-1024-22-februar-2017Natur und Tiere fotografieren - M. Botzek, K. Richter

    • Wildlife Fotografie von Christoph F. Robiller, dpunkt.verlag, 2016
    • Wildlife-Fotografie von Uwe Skrzypczak, dpunkt.verlag, 2009
    • Natur und Tiere fotografieren von Markus Botzek und Karola Richter, Galileo Design, 2012

    Die drei Bücher unterscheiden sich trotz der ähnlichen Titel in der Herangehensweise zum Teil stark, so berichtet Skrzypczak in seinem Buch über seine langjährigen Erfahrungen bei der Tierfotografie in Ostafrika während Botzek und Richter ihr Buch in kleine Ausflüge sortiert haben, bei denen sie verschiedene Aspekte der Naturfotografie (also auch Makro und Landschaftsfotografie) beschreiben. Natürlich gibt es auch Ähnlichkeiten, so gehen alle Autoren ausführlich auf die grundlegenden Techniken der Fotografie (von Belichtung bis Bildgestaltung) ein, zusätzlich stellen Skrzypczak und Robiller auch noch einen Überblick über die aktuelle Fototechnik und ihre Relevanz für die Naturfotografie dar. Alle Autoren geben in ihren Büchern auch Hinweise für lohnende Orte für die Tier- und Naturfotografie. Dabei handelt es sich bei den beschriebenen Regionen bei Skrzypczak um Orte in Ostafrika, während Robiller Plätze in Deutschland und Nordeuropa empfiehlt. Botzek und Richter beschreiben anhand von Beispielen aus der näheren Umgebung der Autoren eher eine Herangehensweise sich interessante Orte selbstständig zu erschliessen als bekannte Hotspots aufzulisten.

    Jedes Buch für sich ist lohnenswert und gut geschrieben. Sie bieten sich jedoch für unterschiedliche Geschmäcker an. Wer schon lange von Afrika träumt findet in Uwe Skrzypzak’s Buch viele hilfreiche Hinweise, um aus der zeitlich begrenzten Erfahrung einer Wildtier-Safari das Beste herausholen zu können. Botzek und Richter beschäftigen sich neben der Tierfotografie auch mit den vielen anderen Möglichkeiten der Naturfotografie und verstehen es sehr gut Hilfestellungen für die tägliche Fotografie in der Heimat zu geben. Zusätzlich beleuchten Sie in jedem Kapitel auch interessante Aspekte fotografischer Techniken bzw. des Umfelds der Fotografie, die in den anderen Büchern teilweise etwas zu kurz kommen. Robiller legt in seinem Buch sehr ausführlich und verständlich, den aktuellen Stand der Technik und auch der zur Verfügung stehenden Techniken dar. So beschäftigt er sich auch mit den Möglichkeiten der Tarnung und gibt sogar einen kurze Anleitung zum Bau eines Schwimmverstecks. In den anschließenden Kapiteln beschreibt er seine persönlichen Erfahrungen an zahlreichen deutschen und nordeuropäischen Fotozielen.

    Viel Spass beim Lesen.

     

  • Ausrüstung,  Naturfotografie,  Tierfotografie

    Tarnen – drei Möglichkeiten im Vergleich

    Heute werden ich euch die erste Möglichkeit vorstellen auch scheueren Tieren auf den Pelz (oder das Gefieder) zu rücken. Wie ihr vielleicht aus eigener Erfahrung wißt sind die meisten Tiere in Deutschland recht scheu, da ist es oft notwendig sich möglichst unauffällig in die Umwelt einzupassen, um nicht aufzufallen. Dafür gibt es auf dem Markt viele verschiedene Angebote. Ich habe drei verschiedene Tarnzelte bzw. Tarnüberwürfe für euch ausgesucht und werde sie in den nächsten Wochen hier vorstellen. Hier kommt die erste und gleichzeitig größte Variante…

    Doghouse-8743-06. Juni 2016

    Das Komfortable – Ameristep Doghouse

    Das Tarnzelt der Firma Ameristep ist groß, zu weilen auch zu groß. Es ist quadratisch und jede Seite mißt ungefähr 1,70 m, es ist auch genauso hoch. Es besteht aus Synthetik und ist wasserabweisend, jedoch nicht wasserdicht. Der Aufbau ist denkbar einfach, denn es ist an jeder Seite mit Metallringen versehen, die das Zelt nach dem Loslassen in Form bringen. Nun werden die Seiten noch auseinander gezogen und schon kann das Zelt aufgestellt werden. Die Decke wird mit zwei flexiblen Stangen verspannt und an allen Seiten sind Ösen für Heringe. Zusätzlich kann das Zelt noch gegen Wind abgespannt werden. Benötigte Zeit für den Aufbau komplett mit Abspannen ca. 5-7 Minuten, je nach Übung.

     

    Doghouse-8748-06. Juni 2016

     

    Im Zelt hat man jede Menge Platz für sich und seine Ausrüstung, einen Boden gibt es allerdings nicht. Das Zelt hat an der Rückseite einen großen Eingang, der mit einem Reißverschluss geöffnet und verschlossen wird. Hierüber kann man alles bequem einladen. An den anderen drei Seiten befinden sich drei blaugleiche Öffnungen, die ebenfalls über einen Reißverschluss geöffnet und geschlossen werden können. Es gibt eine kleinere Öffnung, die etwa 35 x 50cm groß ist und für die ein Tarnnetz mitgeliefert wird, das mit einem Klettverschluss befestigt werden kann. Und es gibt eine große Öffnung, die beinahe über die gesamte Breite und die halbe Höhe der Seitenwand reicht. Die Innenwände sind mit schwarz, so dass die Person im Zelt möglichst gut getarnt ist. Nach der Benutzung kann das Zelt und das Zubehör in einer mitgelieferten Tragetasche verstaut werden.

     

    Doghouse-8750-06. Juni 2016

     

    Fazit – Das Doghouse wurde für Jäger in den USA entwickelt und bietet viel Platz und mit den vielen verschiedenen Öffnungen eine gute Rundumsicht. Sollte man die großen Öffnungen verwenden wollen, sollte man allerdings noch zusätzliche Tarnnetze einziehen, ansonsten ist der Tarneffekt gering. Auch sollten nicht zuviele Öffnungen gleichzeitig geöffnet sein, da das ins Zelt fallende Licht die Person dann auch für die Tiere besser sichtbar macht. Das Zelt ist im aufgebauten Zustand stabil, allerdings läßt die Verarbeitung an der Langlebigkeit, insbesondere der Reißverschlüsse zweifeln. Es läßt sich gut gegen Wind abspannen und ist bei leichtem Regen ein trockener Unterschlupf. Bei stärkerem Regen tropft es dann aber doch durch Nähte und Reißverschlüsse. Im Sommer wird es schnell sehr warm im Zelt, da der Zeltstoff nicht luftdurchlässig ist. Das Zelt ist in unterschiedlichen Tarnmustern verfügbar, das hier gezeigte Tarnmuster eignet sich gut für den Wald. Zum längeren Ansitz empfiehlt sich ein Hocker, da die Öffnungen sich in ca. 60 cm Höhe befinden. Das bedeutet auch Einschränkungen für die Perspektive bei der Fotografie kleinerer Tiere. Es eignet sich besser für etwas größere Tiere, ab Fuchs aufwärts. Das Zelt gibt es für um € 100 im Fachhandel.

    Qualität – befriedigend

    Platz und Komfort – sehr gut

    Tarneffekt – gut

     

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  • Naturfotografie,  Tierfotografie

    Neues Jahr – Neues Projekt

    Schon lange habe ich ein paar Fotos im Kopf, die ich von einem Fischadler machen wollte. Deshalb habe ich mich kürzlich in ein nahegelegenes Naturschutzgebiet begeben, von dem ich weiß das er dort vorkommt. Und tatsächlich konnte ich ihn dort schon vorbeifliegen sehen, das hat mich darin bestärkt diese Projekt jetzt in Angriff zu nehmen. Ich habe Kontakt mit dem zuständigen Gebietsbetreuer aufgenommen, glücklicherweise gleichzeitig auch ein Fotograf und die Möglichkeiten der Fotografie mit ihm abgesteckt.

    Zusätzlich plane ich noch eine Reise an die Müritz, an der die Art auch in größerer Anzahl vorkommt. Insgesamt schätzt man das Vorkommen in Deutschland auf ca. 500 Paare, wobei der Verbreitungsschwerpunkt in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg liegt.

    Ich bin sehr gespannt wieviele meiner fünf, sechs Bildideen ich umsetzten kann bevor der Fischadler Deutschland im August/September wieder gen Afrika verläßt. Bisher habe ich als Vorgeschmack nur ein einfaches Flugfoto….

    Fischadler, Osprey
    Fischadler, Osprey
  • Naturfotografie

    Regentage

    Auch Regentage wie heute können gute Bilder produzieren. Die Aufnahmen sind beiden Aufnahmen sind die besten bisher aus meiner Gartenstudio-Session von heute. Zunächst hatte ich das White Balancing auf Auto, das hat nicht funktioniert. Die beiden Bilder unten sind unter der Einstellung Wolkig für den Farbabgleich entstanden.  Natürlich kann man dies auch später in der Fotobearbeitung noch korrigieren, wenn man im Raw-Format fotografiert. Ich versuche allerdings aus Übungsgründen möglichst schon alles in der Kamera zu richten.

  • Allgemein,  Komposition

    Hoch und quer

    Immer wieder ertappe ich mich dabei, eine ganze Serie mit Bildern im Querformat geschossen zu haben, ohne darüber nachzudenken, ob das Motiv nicht hochkant also im Hochformat besser zur Geltung kommen könnte. Ich bin sicher, dies geht den meisten Fotografen so, ob Anfänger oder Profi. Man muss sein Auge erst einmal eine ganze Weile schulen die Motive herauszufiltern die besser im Hochformat wirken. Das Querformat ist schließlich unsere natürlichere Sicht der Welt, da unsere Augen ein horizontal grösseres Sehfeld haben als vertikal.

    Aber welche Motive eignen sich für eine Hochformataufnahme? Grundsätzlich sollte man sich bei Motiven, die selbst höher als breit sind, fragen oder noch besser einmal die Kamera um 90 Grad schwenken und die veränderte Bildkomposition auf sich wirken lassen. Bei einigen Dingen wie einem einzelnen Baum kommen wir sofort auf die Idee ihn im Hochformat zu fotografieren, schon weil er meist anders nicht formatfüllend ins Bild paßt. Bei anderen Objekten, besonders wenn sie kleiner sind und man sie nicht eindeutig einer Orientierungnzuordnen kann, haben wir mehr Probleme. Und tatsächlich gibt es auch kein Dogma, was im Quer- und was im Hochformat besser wirkt, aber es lohnt sich doch immer beides zu Probieren.

    Andere Formate wir quadratische Bilder oder Panoramen lassen sich ohne Spezialkameras nur bei der Nachbearbeitung erzielen, aber auch hier lohnt sich etwas Experimentierfreude.

  • Ausrüstung

    Induro Gimbal Head GHB 2

    Seit gut 6 Monaten verwende ich für meine schweren Teleobjektive den Gimbal Head von Induro (Link zur Produktseite). Er erlaubt eine nahe schwerelose Bedingung der Kamera trotz eines Gesamtgewichts von jenseits 6kg. Dies ist natürlich zum Verfolgen von Tieren ideal und macht einige Aufnahmen so erst möglich. Über zwei große Knöpfe lassen sich die Bewegungsrichtungen einzeln feststellen und ermöglichen so beispielsweise auch Panoramen. Dies ist sicherlich aber nicht der Grund sich solch einen Stativkopf anschaffen, da der Kopf für kürzere Brennweiten oder die Aufnahme der Kamera nicht geeignet ist. Die Objektive werden über eine mitgelieferte Arca Swiss kompatibele Platte am Kopf befestigt und sind so sicher fixiert.

    Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Kopf, jedoch gibt es auch ein paar Kleinigkeiten, die noch zu verbessern wären. So gibt es keine Wasserwaage zum Ausrichten des Kopfes, dies ist zwar nur ein Problem, wenn das verwendete Stativ oder der Bohnensack keine Luftblase hat. Die Verarbeitung ist sehr solide, ich habe es jedoch schon geschafft den Feststellknopf für die Aufnahme der Objektivbasis zu verbiegen. Dadurch ist die Befestigung nun deutlich erschwert, aber immer noch möglich. Ich würde den Kopf jedem empfehlen der zur Tierfotografie Objektive mit Brennweiten über 300mm einsetzt. Natürlich gibt es auf dem Markt noch eine ganze Reihe Alternativen zum Kopf von induro. Das ursprüngliche Design stammt von Wimberley, aber auch calumet und andere bieten Gimbal Heads an.

     

  • Allgemein

    Der frühe Frühling

    Jetzt ist es endgültig soweit die Kameraausrüstung aus dem Winterschlaf zu holen, die Akkus aufladen und sich hinaus in die Natur zu begeben. Während die Bäume noch weitgehend kahl sind (gut für die Vogelfotografie) beginnen nun die Frühblüher ihre Kelche zu öffnen. Auch das Gras und die Büsche bekommen mit den ersten Frühlingstagen wieder eine frischere, ansprechendere Farbe und bieten sich als Hintergrund an. Viele Vögel kommen in den nächsten Tagen aus ihren Winterquartieren und zeigen genau wie die Standvögel nun mehr und mehr ihr Prachtkleid. Insgesamt steht nun die Brautwerbung mit all ihren speziellen Verhaltensweisen an und dies nicht nur bei unseren Vögeln sondern auch bei einigen Säugetieren, z.B. beim Feldhasen. Gerade für die Wildtierfotografie bieten sich daher zahllose Möglichkeiten. Wer jetzt jede freie Minute nutzt wird mit vielen verwertbaren Bildern belohnt werden.

  • Technik

    Nähe gesucht

    Ein grosses Problem für Naturfotografen besteht sicherlich darin nach an das Objekt zu kommen, um es in erkennbarer Grösse aufzunehmen. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, entweder man geht in einen Zoo oder Wildpark, wo die Tiere die Scheu vor dem Menschen verloren haben oder aufgrund der Grösse des Geheges nicht ausweichen können oder man muß sich tarnen um nah an Wildtiere zu kommen. Gehege haben meist das Problem des Zauns, der unschöne Streifen auf dem Bild hinterlässt. Man kann diese unerwünschten Bildinhalte zwar dadurch minimieren, dass man mit dem Objektiv möglichst nah an den Zaun heran geht und sich möglichst Lücken zwischen den Stangen oder Maschen sucht, jedoch ist es oft nicht möglich alles unsichtbar zu machen. Für Plexiglas gibt es einen weiteren Tip, hier hilft es die Gegenlichtblende möglichst komplett auf die Scheibe aufzusetzen, so dass es zu keinen unschönen Reflextionen kommt.

    Für Wildtiere hilft dies alles nichts, hier ist meist eine geeignete Tarnung notwendig, um das Tier in Sicherheit zu wiegen. Es gibt verschiedenste im Fachhandel angebotene Hilfsmittel, die vom kompletten Tarnzelt, über Tarnwände und Tarnnetze bis zu Tarnanzügen reicht (vieles stammt übrigens ursprünglich aus dem Jagdbereich). Die meisten dieser Hilfsmittel erreichen es, das wir nicht mehr als Mensch und damit als gefährlichster Jäger wahrgenommen werden. Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit, die den Meisten von uns zu Verfügung stehen sollte und die ebenfalls gut als Tarnung taugt, nämlich ein PKW. Manchmal ist es zwar noch notwendig die Scheiben etwas zu verdunkeln, um unsere Silhouette weiter zu verschleiern. Doch so vorbereitet gelangen mir schon einige sehr gute Bilder von Wildtieren, die ich nur noch von hinten gesehen hätte, wäre ich ausgestiegen.

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