• Technik,  Tierfotografie

    Übung macht … bessere Bilder

    Wer schon versucht hat Vögel im Flug zu fotografieren, wird wissen wie schwierig dies ist. Tatsächlich ist auch bei guten Naturfotografen bei Flugbildern immer ein hoher Ausschuß dabei, ob der Autofocus versagt oder der Vogel am Bildrand abgeschnitten ist. Da kann etwas Übung nicht schaden. Gut das Übungsobjekte nie weit sind, denn gerade die weitverbreiteten Möwen bilden ideale Übungsobjekte. Sie fliegen relativ langsam und meist auch gleichmäßig ohne abrupte Richtungswechsel. Sie kann man mit der Kamera gut verfolgen und sie dabei auch im aktiviertem Fokuspunkt zu halten. Dies ist auch eine gute Übung für Wischerbilder (Bilder von bewegte Objekten mit niedrigen Belichtungzeiten). Wenn einem die Möwen zu langweilig werden, kann man die Übung mit schnelleren Vögeln beliebig steigern. So kann man auch an schlechten Tagen seine Fähigkeiten verbessern, damit es im endscheidenen Moment klappt.

  • Allgemein

    Warum Naturfotografie ?

    Die Frage nach dem Warum ist sicher immer eine der Schwierigsten und sicher eine ganz Persönliche. Ich denke aber, dass die meisten Naturfotografen ihr Medium dazu nutzen möchten die Schönheit der Natur zu transportieren. Auch wenn die Natur nicht nur schön, sondern mancherorts gar brutal und mitleidslos sein kann, so scheint doch alles einem grösserem Gleichgewicht zu dienen. Dieses Gleichgewicht ist für uns Menschen trotz allem Wissen nur sehr unscharf zu begreifen und viele Eingriffe durch uns haben schon zu schwerwiegenden Folgen geführt. Trotzdem scheint das Pendel immer wieder zurück zu schwingen gewährt man der Natur etwas Zeit und Raum. Diese ausgleichende Kraft ist es die mich so sehr fasziniert, dass ich sie auf Fotos bannen möchte. Aber soweit sind meine fotografischen Fähigkeiten noch nicht, bin ich doch noch zu sehr am Anfang dieses Weges.

    Jedoch steht für mich fest, dass meine Fotografie und auch dieser Blog einen kleinen Teil dazubeitragen soll, insbesondere die Natur unserer Heimat zu schützen. Da haben wir als Naturfotografen eine besondere Möglichkeit zu, wir können mit unseren Bildern Emotionen transportieren und damit vielleicht Menschen erreichen, die sonst mit Natur nicht soviel am Hut haben. Daher werde ich Naturschutzorganisationen meine Bilder immer kostenfrei zur Verfügung stellen.

    Was motiviert euch zur Naturfotografie?

     

  • Kreativität

    Projekte – ein Weg zu mehr Kreativität

    Ich habe mir für dieses Jahr ein Projekt vorgenommen. Ich begleite einen See in meiner Nähe naturfotografisch durch alle Jahreszeiten. Und obwohl es erst Mai und damit noch früh im Jahr ist, steht eins für mich bereits fest, Projektarbeit führt zu mehr Kreativität. Da sich die Motive an meinem See nicht wesentlich ändern, will sie natürlich nicht immer die gleichen Bilder machen, daher muß ich mich bewußter mit meinen Objekten auseinander setzen und mehr für ein anderes, besseres Bild arbeiten. Dies hat für mich schon zu einigen guten Ergebnissen geführt. Zugleich lernt man den See und die Tiere, die an ihm leben, mit jedem Tag besser kennen und gleichzeitig bringt auch jeder Tag noch mal etwas Neues.

    Sicher ist ein Jahresprojekt für viele etwas einschüchternd Grosses, aber auch kleine Projekte können euch fotografisch weiterbringen. Auch inhaltlich können Projekte ganz unterschiedlich ausfallen. So könnte ein kleines Projekt darin bestehen, ein Blume auf möglichst viele verschiedene Arten zu fotografieren. Oder um in der Jahreszeit zu bleiben, könnte man Rapsfelder bei unterschiedlichsten Wetterbedingungen ablichten. Die Liste liesse sich noch unendlich fortsetzen, aber der erste kreative Schritt besteht ja vielleicht schon in der Suche nach einem Projekt….

     

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