• Erlebnis,  Naturfotografie,  Portfolio,  Reise,  Tierfotografie

    Naturfotografie trotz Corona

    Mönchsgeier vs. span. Kaiseradler

    Nach einer viel zu langen Pause und zahlreichen abgesagten oder verschobenen Touren, habe ich endlich wieder ein bißchen Zeit und Gelegenheit gehabt für eine Foto-Tour. Dank des grenzenlosen Verständnisses meiner Frau (Danke !) konnte ich die vergangene Woche in der Region Castilla-La Mancha in Spanien verbringen und zahlreiche Stunden in unterschiedlichen Fotohütten von Jose David Gomez (www.hidesdecalera.com) verbringen. Das hat nicht nur zu vielen interessanten Beobachtungen und Fotos geführt, es hat für mich auch etwas beruhigendes, vielleicht sogar meditatives, für Stunden nur mit sich und der Natur auf der anderen Seite der Scheibe zu sein.

    Habicht – Accipiter gentilis

    Die Ansitzhütten waren vor allem auf die Fotografie von Greifvögeln und Geiern ausgelegt und funktionieren gerade jetzt im Herbst und Winter gut, da viele Vögeln in der Region die kältere Jahreszeit verbringen. Aber auch einige Säugetiere wie der Rotfuchs und die Ichneumon kamen uns vor die Kamera. Dieses Glück blieb uns beim iberischen Luchs trotz eines 12-stündigen Ansitzes leider verwährt, aber es kann ja auch nicht alles klappen… ist schließlich NATUR…

    Ichneumon – Herpestes ichneumon

    Weitere Bilder findet ihr wie immer in der Galerie, einige Perlen dieses sehr ergiebigen Trips haben es sogar ins Portfolio

    geschafft. Viel Spass.

  • Postkarte,  Reise,  Tierfotografie

    Postkarte aus der Sierra Morena

    Ich hab wieder im Rahmen des Familienurlaubs ein paar Tage frei bekommen zur Fotografie. Hier sind erste Eindrücke aus den Fotohides in der Sierra Morena, Andalusien. Diese und weitere Bilder habe ich in der Galerie aus Spanien für euch eingefügt. Einen ausführlicherer Bericht folgt in Kürze.

     

    Blauelster – Cyanopica cyanus

    Turmfalke – Falco tinnunculus

    Wiedehopf – Upupa epops

  • Ausrüstung,  Naturfotografie,  Tarnung

    Fotoverstecke – Die Dritte (Wildlife Watching Supplies Mini Dome Hide)

    Heute folgt der dritte und letzte Teil meiner Miniserie über Fotoverstecke. Ich stelle euch heute die Mini Dome Hide (Lightweight) von Wildlife Watching Supplies (im folgenden WWS genannt) vor. Länger könnte der Name kaum sein. WWS ist eine Firma des Naturfotografen Kevin Keatley aus England, sie stellen seit circa 20 Jahren Tarnzelte her. Das hier vorgestellte Zelt ist aus einem imprägnierten Baumwollstoff gearbeitet und wird mit einem Aluminiumgestänge verspannt. Der Boden ist aus einer wasserfesten Kunstfaser, so bleibt der Fotografenhintern trocken, denn man sitzt in diesem Zelt direkt auf dem Boden. Das Zelt ist im aufgebauten Zustand nur 95 cm hoch, 105 cm breit und 160 cm lang. Es wird mit einem Tragbeutel geliefert und läßt sich gegen Aufpreis noch weiter modifizieren. Aufgebaut ist das Zelt mit etwas Übung in weniger als fünf Minuten. Ach ja der Preis, angeboten wird das Zelt beim Hersteller für etwa 195 Britische Pfund, das entspricht bei heutigem Wechselkurs in etwa 235 €. Kein Schnäppchen also, dafür ist es sehr gut verarbeitet und bietet die beste Tarnung der hier vorgestellten Tarnmöglichkeiten. Jedes der drei Fenster ist vollständig verschliessbar, dahinter befindet sich ein Tarnnetz und an der vorderen Öffnung noch zusätzlich ein geteiltes Tarnnetz, dass die Möglichkeit bietet die Kamera hindurch zu stecken. Der Einstieg ins Zelt erfolgt auf der Rückseite, die „Tür“ läßt sich dann mit einer Kombination aus Klettverschlüssen und Bändern schliessen. Im Inneren geht es den Abmessungen entsprechend beengt zu, aber für Fotograf, Kamera, Stativ und den Fotorucksack ist Platz. Ich habe mir für das Zelt einen Bodenstuhl besorgt, damit läßt es sich dann auch für längere Ansitze gut aushalten. Schön ist die bodennahe Perspektive aufgrund der geringen Höhe der Fotoöffnung. Man kann es auch noch auf die Spitze treiben und die eigentlich für ein Stativbein gedachte Öffnung darunter nehmen, um Fotos nahezu auf Bodenhöhe zu schießen und damit das Objekt schön vom Hintergrund frei zu stellen.

    Frontalansicht WWS Mini Dome Hide
    Frontalansicht WWS Mini Dome Hide

    Das Zelt bietet allerdings nur eingeschränkten Schutz vor den Elementen, denn wasserdicht ist es bei stärkeren Regen nicht. Im Sommer kann es auch ordentlich warm werden und nur bei Wind und geöffneten Seitenfenstern  kommt eine kühlende Brise durch das Zelt. Will man das Zelt über mehrere Tage vor Ort lassen, um die Tiere an den Anblick zu gewöhnen, empfiehlt es sich einen geschützten Ort zu wählen. Gegen Wind kann man das Zelt mit den mitgelieferten Heringen sichern.

    Fotoöffnung WWS Mini Dome Hide
    Fotoöffnung WWS Mini Dome Hide

    Qualität    –    sehr gut

    Komfort    –    ausreichend

    Tarnung   –    sehr gut

     

     

     

     

     

    Ich hoffe euch hat die kleine Reise durch die von mir verwendeten Tarnmöglichkeiten gefallen. Natürlich gibt es noch viele weitere Möglichkeit sich zu tarnen.

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  • Ausrüstung

    2. Teil zum Thema Tarnen – Die schnelle Variante Kiwi Camo Tarnüberwurf

    Heute stelle ich euch die zweite Möglichkeit mich der Wahrnehmung der Tiere zu entziehen. Der Tarnüberwurf von Kwik Camo ist leicht, aus Baumwolle und extrem schnell angelegt. Er wird einfach über das Stativ mit Kamera und Fotografen geworfen und schon kann es los gehen. Es bietet für das Objektiv eine Öffnung, die nach unten über einen Klettverschluss noch erweitert werden kann. Oberhalb der Kamera befindet sich ein Netz, durch das man als Fotograf den Überblick behalten kann (auf den Fotos vielleicht nicht so gut zu erkennen, da mir zwei Pflanzstangen als Fotografenattrappe dienten). An beiden Seiten gibt es zwei Öffnungen, um bei Bedarf mit den Händen nach ausserhalb zu greifen. Der ganze Tarnumhang ist groß genug, um einem ca. 180cm großen Fotografen Platz zu bieten und dann immer noch bis zum Boden zu reichen. Bei größeren Personen könnte es sonst passieren, das der Stoff über dem Boden schwebt. Zusammengelegt passt der Überwurf in eine ca. 25×30 cm große mitgelieferte Tragetasche mit Hüftgurt. Der Tarnüberwurf wird aktuell für ca. 150 € im Internet-Handel angeboten.

     

    Kwik Camo Tarnüberwurf
    Kwik Camo Tarnüberwurf

    Der offensichtliche Vorteil der Tarnüberwurf ist die Flexibilität, er ist schnell übergeworfen und man hat immer noch die Möglichkeit seine Position mit dem Überwurf zu verändern. Das kann oft wichtig werden, um seine Perspektive und damit den Hintergrund zu verändern. Jedoch wird man damit scheure Arten nur überlisten können, wenn man einen Ort findet, von dem man sich nicht abhebt. Jede Bewegung im Überwurf wird über den Stoff übertragen und ist potentiell sichtbar. Man hat darüberhinaus keinerlei Schutz vor den Elementen und kann die Tiere auch nicht an den Überwurf gewöhnen. Eine sehr gute Möglichkeit zum Einsatz besteht, meiner Erfahrung nach, als zusätzliche Tarnung beim Fotografieren aus dem Auto. Hier kann man den Stoff über das am Autoscheibenstativ befestigte Kameraequipment und den Fotografen stülpen und wird insbesondere von vielen Kleinvögeln kaum noch wahrgenommen.

    QuikCamo-0416-13. Juli 2016

    Das Urteil:

    Qualität       –    befriedigend

    Platz und Komfort       –     ausreichend

    Tarnung      –     befriedigend

     

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  • Naturfotografie,  Postkarte,  Reise,  Tierfotografie

    2. Karte aus Bulgarien

    Fütterungszeit
    Fütterungszeit

    Es ist weiterhin heiß, dafür wird der Schweiß belohnt. Die Blauracke ist im Landeanflug zum Nistkasten. Ich hoffe, es gefällt Euch. Weitere aktuelle Bilder auch auf meinem Flickr-Account und nach meiner Rückkehr und der Bearbeitungszeit in der Galerie.

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