-
Postkarte von der Vogelinsel Texel
Ein Kurztrip nach Texel lohnt nicht nur im Frühling, aber besonders dann. Viele Brutvögeln sind ab Ende April vor Ort und dazu noch Durchzügler auf dem Weg nach Norden.
-
Afrikanische Wildnis
Madikwe ist ein Game Reserve (Wildtierreservat) nordwestlich von Johannesburg, Südafrika. Es wurde vom südafrikanischen Staat geschaffen, auch als soziales Projekt für ein armes Gebiet an der Grenze zu Botswana. Es ist groß, sogar im Vergleich zu den anderen, vielen Wildnisgebieten in Südafrika.
Es finden sich im Reservat viele der Großtiere, die man im südlichen Afrika erwartet, also auch die viel gerühmten „Big five“.
Wir konnten Anfang April ein paar Tage hier verbringen und es hat bei unserer gesamten Familie einen großen, bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Bilder hinterlassen davon hoffentlich einen kleinen Einblick.
-
Postkarte(n) vom Darß
othiImmer wieder schön zur Hirschbrunft. Zwar müssen bald für die Unmenge an Fotografen Tribünen aufgebaut werden, aber man findet immer noch sein ruhiges Eckchen, um die Stimmung und die Tiere zu geniessen.
-
Finnische Wildnis
Eine Reise in die finnische Wildnis hat mich reich belohnt. Insbesondere im nördlichen Teil Finnlands und dort in der Nähe zur russischen Grenze regiert die Natur allein. Ich könnte so aus Fotohütten viele Tiere fotografieren, die man in Mitteleuropa kaum oder nicht zu Gesicht bekommt. Organisiert und geleitet würde diese Reise von Finnature, eine Firma des finnischen Fotografen Jari Peltomäki. Wer seine Bilder kennt, der weiß, dass man sich auf gute Fotogelegenheiten gefaßt machen darf. Und auch wenn uns das Wetter nicht immer mit interessanten Lichtstimmungen zur Seite stand, so haben wir doch sehr viele gesuchte und gewünschte Tiere beobachten und fotografieren können.
-
Fischland-Darß-Zingst ein Eldorado
Insbesondere im Herbst ist der “Darß“, wie die drei zusammengewachsenen Inseln kurz auch genannt werden, ein wahres Eldorado für Naturfreunde und Naturfotografen. Nahezu zeitgleich läßt sich ab Ende September die Rotwild-Brunft und der Vogelzug beobachten. Sowohl die kleinen Watvögel tanken hier vor dem Weiterflug in den Süden auf, wie auch die großen Kraniche, die zu tausenden allabendlich zu ihren Schlafplätzen fliegen.
Ich war schon öfter zu dieser Zeit in der Region, aber es ist immer wieder eine Freude. Auch wenn ich mich in diesem Jahr auf das Rotwild konzentriere, strahlt dieser Ort einfach eine tolle Atmosphäre aus und ist immer wieder ein besonderes Erlebnis.
-
Auf Bärensuche
In den vergangenen Tagen war ich in Slowenien, um Bären zu fotografieren. Leider hat es das Schicksal, nicht so gut mit mir gemeint und so hatte mein Flieger am Do. Verspätung und ich habe den ersten von drei Ansitzen verpasst. Am zweiten Tag war es bewölkt und im Wald schon am Nachmittag sehr dunkel, aber dafür hatten wir das Glück einen Bären zu sehen. Es kam ein zweijähriges Tier, um vom ausgelegten Mais zu fressen. Er blieb für eine Viertelstunde, doch das reichte sein vorsichtiges und schüchternes Naturell kennen zu lernen. Es spiegelt sich auch in den Bildern wieder…
Am dritten und letzten Tag erlebten wir etwas Besonderes. Die Sonne schien, es war ein herrlicher, warmer Frühsommertag. Unser Guide fuhr uns in einen entlegenen Wald nicht weit von der kroatischen Grenze. Der Weg endete circa 5km nach der letzten Abzweigung in einer Sackgasse. Hier befinden sich drei Hütten zum Ansitz. Nachdem wir schon etwa eine Stunde gespannt gewartet haben, hörten wir zwei sich laut unterhaltende Personen im Wald. Große Frustration…
Wenig später klopfte es an der Tür unserer Hütten und unsere Personalien wurden von Grenzpolizisten aufgenommen, die angeblich auf der Suche nach Flüchtlingen wären. Bären haben wir danach natürlich keine mehr gesehen…
Unser Guide Miha Mlakar war auch sehr verwundert über das Vorgehen der Polizei, immerhin erließ er uns die Kosten für den Ansitz, wenngleich wir die natürlich gerne für eine Bärensichtung gezahlt hätten. (Infos zur Seite des Anbieters hier)
-
Frühlingserwachen

Küstenseeschwalbe – Sterna paradisaea Es scheint lange her das wieder etwas positives zu berichten war. Pandemie und Krieg haben die letzten Monate geprägt und so die Kälte des Winters auch in unsere Seele getragen. Die Natur ist davon allerdings nicht betroffen, sie folgt nur ihrem eigenem Rhythmus. So bringt sie uns mit der Rückkehr des Frühling auch wieder etwas Schönes. Sie bringt uns neues Leben ob im Garten oder in der Vogelkolonie.

Säbelschnäbler – Recurvirostra avosetta Ob Sie damit auch Despoten zur Raison bringen zu vermag, ist zwar zweifelhaft. Aber mir gibt Sie trotzdem Hoffnung, das nach dem dunklen und kalten Winter auch wieder ein Neuanfang und Hoffnung auf eine bessere Welt besteht. Soweit meine bescheidenen Ansichten und nun noch ein paar Fotos, die ich am Wochenende an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins machen konnte.

Rotschenkel – Tringa totanus 
Kiebitz – Vanellus vanellus 
Küstenseeschwalbe – Sterna paradisaea -
Naturfotografie trotz Corona

Mönchsgeier vs. span. Kaiseradler Nach einer viel zu langen Pause und zahlreichen abgesagten oder verschobenen Touren, habe ich endlich wieder ein bißchen Zeit und Gelegenheit gehabt für eine Foto-Tour. Dank des grenzenlosen Verständnisses meiner Frau (Danke !) konnte ich die vergangene Woche in der Region Castilla-La Mancha in Spanien verbringen und zahlreiche Stunden in unterschiedlichen Fotohütten von Jose David Gomez (www.hidesdecalera.com) verbringen. Das hat nicht nur zu vielen interessanten Beobachtungen und Fotos geführt, es hat für mich auch etwas beruhigendes, vielleicht sogar meditatives, für Stunden nur mit sich und der Natur auf der anderen Seite der Scheibe zu sein.

Habicht – Accipiter gentilis Die Ansitzhütten waren vor allem auf die Fotografie von Greifvögeln und Geiern ausgelegt und funktionieren gerade jetzt im Herbst und Winter gut, da viele Vögeln in der Region die kältere Jahreszeit verbringen. Aber auch einige Säugetiere wie der Rotfuchs und die Ichneumon kamen uns vor die Kamera. Dieses Glück blieb uns beim iberischen Luchs trotz eines 12-stündigen Ansitzes leider verwährt, aber es kann ja auch nicht alles klappen… ist schließlich NATUR…

Ichneumon – Herpestes ichneumon Weitere Bilder findet ihr wie immer in der Galerie, einige Perlen dieses sehr ergiebigen Trips haben es sogar ins Portfolio
geschafft. Viel Spass.
-
Seltener Gast am Teich
-
Wunderbar – ein besonderes Erlebnis
Heute Morgen haben wir ein besonderes Erlebnis von unserem Wohnzimmer aus beobachten können. Zum zweiten Mal ließ sich der Eisvogel auf unserem Pflaumenbaum nieder und stürzte sich von diesem in unserem Teich. Und dieses Mal hatte er Erfolg und kam mit einem ca. 4cm langen Stichling wieder an die Oberfläche. Nachdem er diesen mundgerecht gegriffen hatte, flog er wieder ab. Ich hoffe, sehr das der Jagderfolg ihn zum Wiederkommen anregt und ich bald auch ein paar Bilder liefern kann. Mein lang gehegter Wunsch von Eisvogel-Bildern vom eigenen Teich ist nahe und mein Ehrgeiz geweckt.





















































