Postkarte vom Cabo de Gata

Wie so oft im Spätwinter waren wir für eine Woche andalusische Sonne tanken. Wir nutzen dann auch immer die Zeit zu einem Besuch am Cabo de Gata. Einem großen Naturschutzgebiet südlich von Almeria, das vulkanischen Ursprungs ist.

Sonnenblume im Lavagestein

Hier läßt es sich wunderbar wandern, es gibt schöne Strände, einige Fischerdörfer und zu dieser Jahreszeit auch reichlich gefiederte Wintergäste.

Schwarzkelchen – Saxicola rubicola

Einige davon möchte ich euch heute zeigen. Viel Spaß. Bei der Bestimmung des Zilpzalps bin ich mir nicht ganz sicher, solltet ihr anderer Meinung sein, bin ich für Vorschläge offen.

Zilpzalp – Phylloscopus collybita

Postkarte von Helgoland

Kegelrobbe – Halichoerus grypus

Hier sind ein paar Impressionen von der Hochseeinsel und ihrer großen Kegelrobbenkolonie. Zwar waren die meisten Robben schon nicht mehr dauerhaft auf der Insel, dafür waren die Strände wieder begehbar.

Keggelrobbe - Halichoerus grypus
Kegelrobbe -Halichoerus grypus

Vier Nächte im Zelt

Versteckter Hahn
Auerhahn – Tetrao urogallus

In der vergangenen Woche bin ich nach Norwegen gereist, um Bilder der Balz von Birk- und Auerhuhn zu machen. Ich bin dazu in die Dovrefjell-Region gereist und hatte die Möglichkeit vier Nächte in Tarnzelten zu verbringen, um die früh morgendliche Balz zu beobachten und zu fotografieren. Die Temperaturen waren um Ostern so angestiegen, dass der Schnee leider schon nahezu komplett weggeschmolzen war. Immerhin waren die Nächte dadurch auch nicht mehr allzu tief, auch wenn morgens auf den Pfützen immer noch eine dünne Eisschicht war.

Kontrahenten
Birkhuhn – Lyrurus tetrix

Die ersten beiden Nächte verbrachte ich in einem Moorgebiet. Hier konnte ich die Birkhuhn-Balz beobachten. Noch bei vollständiger Dunkelheit (gegen 04:00 Uhr) waren die Rufe der Hähne in unmittelbarer Nähe des Zelts zu hören. Da war an Schlaf natürlich noch nicht zu denken, auch wenn in Ermangelung von Licht noch keine Fotografie möglich war. Man sah auch mit blossem Auge auch nur die weißen Federn der Hähne durch die Landschaft huschen. Die Hähne haben im Balzgebiet ihre Gebiete abgesteckt, die sich gegen die Nachbarn verteidigen.

Auseinandersetzung
Birkhuhn – Lyrurus tetrix

Die Action zieht sich in unterschiedlicher Intensität bis ca. 07:30 Uhr, dann verschwinden wie auch ein geheimes Kommando plötzlich alle Vögel im naheliegenden Wald. Gegen 09:00 Uhr wurde ich dann von Johan von Musk ox Safari abgeholt und ich würde mit einem herrlichen Frühstück versorgt.

Geist des Waldes
Auerhahn – Tetrao urogallus

Noch deutlich schwieriger stellte sich die Beobachtung und Fotografie des Auerhahn dar. In einem naturnahen Mischwald war zu diesem Zweck ein geräumiges Zelt aufgebaut. Auch dieses Zelt bezog ich noch deutlich vor Sonnenuntergang und noch in der Dämmerung konnte man die typischen Klickgeräusche von mindestens zwei Hähnen in der Umgebung hören. Dann war während der Nacht erst mal wieder Ruhe. Erst im Morgengrauen wurde ich von den Rufe wieder geweckt. Natürlich war das Licht im Wald noch spärlicher und so blieb mir zunächst nur die Beobachtung. Leider blieb der Hahn der Hütte gegenüber sehr misstrauisch und näherte sich insbesondere bei zunehmendem Licht nie dichter an. Nichts desto trotz ein beeindruckendes Naturerlebnis.

Mehr Bilder gibt es in der Galerie.